Archive Cybermobbing und seine Auswirkungen auf Kinder verstehen

Was ist Cybermobbing und wie wirkt es sich auf Kinder aus?

Safes Content Team

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Table of contents:

    In einer Welt, die zunehmend von digitalen Interaktionen dominiert wird, ist die Unterscheidung zwischen traditionellem Mobbing und seinem Cyber-Gegenstück von entscheidender Bedeutung. Obwohl beide Gemeinsamkeiten haben, unterscheiden sich die Medien und Dynamiken erheblich. Vom physischen Raum von Schulen und Arbeitsplätzen bis hin zum riesigen digitalen Reich der sozialen Medien, Messaging-Apps und Online-Foren hat sich das Gesicht des Mobbings weiterentwickelt. In einem Regierungsbericht aus dem Jahr 2021 heißt es, dass etwa 16 % der Gymnasiasten in diesem Jahr Opfer von Cybermobbing wurden. Dieser Blogbeitrag untersucht die Nuancen, die Mobbing und Cybermobbing unterscheiden, und befasst sich mit ihren Medien, der Art der Belästigung und der Verbreitung von Cybermobbing auf verschiedenen Online-Plattformen. Das Verständnis dieser Unterschiede ist von grundlegender Bedeutung, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus beiden Formen der Aggression ergeben, und um eine sicherere und mitfühlendere digitale Landschaft zu fördern. Beginnen wir mit einer einfachen Frage: Was ist Cybermobbing? 

     

    Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing 

    Mobbing und Cybermobbing haben Gemeinsamkeiten, unterscheiden sich aber in ihren Medien und der Art der Belästigung. Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Mobbing und Cybermobbing: 

     

    Medium der Kommunikation: 

    • Mobbing: Traditionelles Mobbing findet in der Regel von Angesicht zu Angesicht statt, sei es in Schulen, am Arbeitsplatz oder in Gemeinden. Es handelt sich um direkte Interaktionen zwischen dem Mobber und dem Opfer, wie z. B. körperliche Aggression, verbale Verspottungen oder soziale Ausgrenzung innerhalb eines physischen Raums. 
    • Cybermobbing: Im Gegensatz dazu findet Cybermobbing im digitalen Raum statt. Dabei werden elektronische Kommunikationsmittel wie soziale Medien, Messaging-Apps, E-Mails oder Online-Foren genutzt, um Belästigungen und Aggressionen zu begehen. 

     

    Anonymität und Enthemmung: 

    • Mobbing: Mobber in traditionellen Umgebungen sind weniger anonym, da ihre Handlungen innerhalb einer bekannten Gemeinschaft stattfinden. In der Regel findet eine Interaktion von Angesicht zu Angesicht statt, und der Mobber kann vom Opfer und anderen Personen in der unmittelbaren Umgebung identifiziert werden. 
    • Cybermobbing: Die Online-Umgebung bietet ein gewisses Maß an Anonymität und ermöglicht es den Tätern, ihre Identität zu verbergen. Diese Anonymität kann Einzelpersonen dazu ermutigen, aggressivere Verhaltensweisen an den Tag zu legen, bei denen sie persönlich vielleicht zögern, und so zur Persistenz und Intensität von Cybermobbing beitragen. 

     

    Reichweite und Dauerhaftigkeit: 

    • Mobbing: Traditionelles Mobbing hat in der Regel ein begrenztes Publikum, das in der Regel auf einen bestimmten physischen Ort beschränkt ist. Die Auswirkungen können in einer lokalen Gemeinschaft zu spüren sein, z. B. in einer Schule oder am Arbeitsplatz. 
    • Cybermobbing: Die digitale Natur von Cybermobbing bedeutet, dass sich schädliche Nachrichten, Bilder oder Gerüchte schnell verbreiten und ein breites Publikum erreichen können. Darüber hinaus können digitale Inhalte dauerhaft und schwer zu löschen sein, was die langfristigen Auswirkungen von Cybermobbing auf die Opfer verstärkt. 

     

    24/7 Erreichbarkeit: 

    • Mobbing: Traditionelles Mobbing ist oft auf bestimmte Zeiten und Orte beschränkt, z. B. während der Schulzeit oder in einer bestimmten Nachbarschaft. 
    • Cybermobbing: Die Online-Umgebung funktioniert 24/7 und macht den Einzelnen jederzeit anfällig für Belästigung. Cybermobbing kann das Leben einer Person über die Grenzen einer Schule oder eines Arbeitsplatzes hinaus infiltrieren und sie sogar in ihren privaten Räumen beeinträchtigen. 

     

    Art der Belästigung: 

    • Mobbing: Traditionelles Mobbing kann körperliche Aggression, verbalen Missbrauch oder soziale Ausgrenzung in der unmittelbaren physischen Umgebung beinhalten. 
    • Cybermobbing: Die Art von Cybermobbing umfasst verschiedene Formen wie verbale Belästigung, Verbreitung von Gerüchten, soziale Ausgrenzung im Internet, das Versenden von Drohnachrichten und das digitale Teilen unangemessener Inhalte. 

    Mädchen wird in der High School von Klassenkameraden gemobbt

    Auf welchen Plattformen ist Cybermobbing am weitesten verbreitet? 

    Auch wenn es Cybermobbing-Gesetze gibt, kann Cybermobbing auf einer Vielzahl von Online-Plattformen auftreten, solange es ein Mittel zur elektronischen Kommunikation gibt. Cybermobbing-Statistiken zeigen uns, dass die Prävalenz von Cybermobbing je nach Plattform variieren kann und in sozialen Medien, Messaging-Apps, Online-Foren, Spieleplattformen und mehr auftreten kann. Hier sind einige der Plattformen, auf denen Cybermobbing häufig vorkommt: 

     

    1. Soziale Medien

    Social-Media-Plattformen sind aufgrund ihrer weit verbreiteten Nutzung beliebte Räume für Cybermobbing. Belästigung kann in Form von öffentlichen Kommentaren, privaten Nachrichten oder der Erstellung gefälschter Profile erfolgen, um sich als Personen auszugeben und diese ins Visier zu nehmen. 

     

    1. Messaging-Apps

    Private Messaging-Apps wie die Whisper-App werden häufig für Cybermobbing verwendet und ermöglichen es Einzelpersonen, verletzende Nachrichten direkt an das Opfer zu senden. Diese Nachrichten können persönlicher sein und Drohungen oder verbale Beleidigungen beinhalten. Sogar Google Docs Chat kann verwendet werden, um Cybermobbing zu erleichtern. 

     

    1. Online-Gaming-Plattformen

    Online-Spielumgebungen können ein Nährboden für Cybermobbing sein, insbesondere durch In-Game-Chats, Nachrichten oder sogar Sprachkommunikation. Beleidigungen, Drohungen und Belästigungen sind in diesem Zusammenhang leider an der Tagesordnung. 

     

    1. Foren und Message Boards

    Online-Diskussionsplattformen bieten Anonymität und erleichtern es Einzelpersonen, sich an Cybermobbing zu beteiligen. Negative Kommentare, persönliche Angriffe und das Verbreiten von Gerüchten können in diesen virtuellen Räumen vorkommen. 

     

    1. E-Mail- und Online-Kommunikation

    Cybermobbing kann auch per E-Mail erfolgen, wo Einzelpersonen bedrohliche oder beleidigende Nachrichten erhalten können. Online-Kommunikationsmittel, die für berufliche oder private Interaktionen verwendet werden, können ebenfalls für Belästigungen missbraucht werden. 

     

    1. Video-Sharing-Plattformen

    Video-Sharing-Plattformen können Schauplätze für Cybermobbing sein, indem sie Videos kommentieren oder sogar abwertende Inhalte erstellen, die sich gegen bestimmte Personen richten. 

     

    1. Foto- und Video-Sharing-Apps

    Apps, die sich auf das Teilen von Fotos und Videos konzentrieren, können durch das Teilen unangemessener Inhalte, das Erstellen gefälschter Konten oder verletzende Kommentare zu Beiträgen Zeuge von Cybermobbing werden. 

    Kleiner Junge hält seinen Kopf in den Armen mit der Aufschrift "#whyme" auf seinem Arm

    Wie können Eltern Cybermobbing verhindern? 

    Die Verhinderung von Cybermobbing erfordert einen proaktiven und kooperativen Ansatz, an dem Eltern, Pädagogen und die Gemeinschaft beteiligt sind. Hier sind einige Strategien, die Eltern umsetzen können, um Cybermobbing zu verhindern und ihre Kinder zu unterstützen: 

     

    1. Offene Kommunikation

    Pflegen Sie eine Beziehung, die auf Vertrauen und offener Kommunikation basiert. Ermutigen Sie Ihr Kind, seine positiven und negativen Online-Erfahrungen zu teilen, ohne Angst vor Verurteilung zu haben. 

     

    1. Informieren Sie über Cybermobbing

    Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind versteht, was Cybermobbing ist und welche verschiedenen Formen es annehmen kann. Besprechen Sie die möglichen Folgen von Cybermobbing, unabhängig davon, ob Sie sich daran beteiligen oder Opfer davon werden. 

     

    1. Legen Sie klare Erwartungen und Regeln fest

    Legen Sie Richtlinien für verantwortungsvolles Online-Verhalten fest. Betonen Sie, wie wichtig es ist, andere mit Respekt zu behandeln, keine verletzenden Inhalte zu teilen und Vorfälle von Cybermobbing zu melden. 

     

    1. Digitale Kompetenz vermitteln

    Helfen Sie Ihrem Kind, starke digitale Kompetenzen zu entwickeln. Dazu gehört, die Dauerhaftigkeit von Online-Inhalten zu verstehen, gefälschte Profile oder böswilliges Verhalten zu erkennen und zu wissen, wie man mit den Datenschutzeinstellungen umgeht. 

     

    1. Legen Sie Bildschirmzeitlimits fest

    Legen Sie angemessene Bildschirmzeitlimits fest, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Online- und Offline-Aktivitäten zu gewährleisten. Übermäßige Bildschirmzeit kann das Risiko erhöhen, Cybermobbing-Vorfällen ausgesetzt zu sein. Mit Safes, unserer Kindersicherungs-App, können Sie Bildschirmzeitlimits festlegen, Apps blockieren, unangemessene Schlüsselwörter und URLs filtern, den Standort Ihres Kindes in Echtzeit verfolgen und vieles mehr. Safes ist für iOS und Android verfügbar. 

     

    1. Arbeiten Sie mit Schulen zusammen

    Arbeiten Sie eng mit der Schule Ihres Kindes zusammen, um Cybermobbing zu bekämpfen und zu verhindern. Bleiben Sie über ihre Richtlinien und Verfahren auf dem Laufenden und kommunizieren Sie regelmäßig mit Lehrern und Administratoren. Safes School ist eine spezielle Variante unserer Safes-Kindersicherungs-App, die Lehrern und Schulbeamten helfen soll, sich stärker in das Leben der Schüler einzubringen und ihr digitales Wohlbefinden zu verbessern. 

     

    Schlussfolgerung 

    Während wir uns durch die Komplexität von Mobbing und Cybermobbing bewegen, wird deutlich, dass der digitale Bereich einzigartige Herausforderungen und Möglichkeiten sowohl für Schäden als auch für die Prävention mit sich bringt. Das Erkennen der unterschiedlichen Medien, des Anonymitätsfaktors und der großen Reichweite von Cybermobbing unterstreicht die Bedeutung proaktiver Strategien. Eltern, Pädagogen und Gemeinschaften müssen sich zusammenschließen, um aufzuklären, zu kommunizieren und klare Richtlinien für verantwortungsvolles Online-Verhalten festzulegen. Durch die Schaffung eines unterstützenden Umfelds und die Zusammenarbeit mit Schulen können Eltern eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Cybermobbing spielen. Gemeinsam können wir eine digitale Welt schaffen, in der Respekt, Empathie und Freundlichkeit vorherrschen und das Wohlergehen unserer Kinder sowohl in physischen als auch in virtuellen Räumen gewährleisten. 

    Safes Content Team

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